Pasinger Marienplatz vorm Umbau ! Identitätsstiftend viele Jahrzente lang, bis die Bagger anrollten 2013/14 und kein Ende in Sicht.
Pasinger Marienplatz vorm Umbau ! Identitätsstiftend viele Jahrzente lang, bis die Bagger anrollten 2013/14 und kein Ende in Sicht.

(Fotoquelle: Mapio.net)

Dauerbaustelle & Traditionsvernichtung par excellence.


Foto: Max Winter Photography 2017
Foto: Max Winter Photography 2017

Eklat am Platz 2016

Aktuell überschlagen sich die lokalen Pressemedien :

Die Süddeutsche  schreibt

" Eine Katastrophe für das Zentrum"

HIER

Der Münchner Wochenanzeiger schreibt " Tote Hose? Vom Kaufmagneten mit einer lebendigen Geschäftsszene und Lokalen am Marienplatz als Gegenpol zu den Arcaden hat man sich längst verabschiedet. Die Lokalpolitiker fürchten eine Verödung HIER 

Münchner Merkur  schreibt " Es brodelt im Herzen von Pasing" HIER 


Erschreckender Artikel "Die Welt" Online
Erschreckender Artikel "Die Welt" Online

Süddeutsche 2011
Süddeutsche 2011

DAS MÜSSEN ALLES FAKE NEWS GEWESEN SEIN ? ( Süddeutsche 2011 )

Die Stadt in der Stadt

Gute Einkaufsmöglichkeiten, viel Kultur und ein eigener Marienplatz: Pasing ist eines der eigenständigsten Viertel Münchens. Und mit seinen vornehmen Jugendstilvillen auch eines der feudalsten. Ein Rundgang in Bildern.  HIER

 


Die Fehlplanung mit Existenzvernichtungen wird offensichtlich !

Jetzt ist mit Robert Scheerer (67) der ehemalige Inhaber einer Apotheke am Platz vor den Kadi gezogen. 25 TSD Euro verlangt er von der Stadt. Doch es kann noch mehr werden. Viel mehr. Denn die eingereichte Forderung betrachten Scheerer und sein Anwalt Markus Spitzweg nur als Teilklage. Die Kammer unter dem Vorsitz von Frank Tholl hat der Stadt aber ausaufgaben mit auf den Weg gegeben. Sie solle konkret die einzelnen Baumaßnahmen auflisten. HIER

Die HALLO MÜNCHEN ( Tz/Merkur Gruppe ) schreibt am 12.Juli 2017

"Der Pasinger Marienplatz ein Fall fürs Gericht" Geschäftsleute setzen der der Stadt eine letzte Frist. Das Büro von Herrn Reiter verweist darauf das Verluste entschädigungslos hingenommen werden müssten. Das sehen 18 Kläger der Gemeinschaft "Standort Geschädigte Pasings" und der Gemeinschaftsanwalt Michael E. Duvornoy aus Weilheim etwas anders.

Der ganze Artikel in der Onlineausgabe HIER

Der MÜNCHNER WOCHENANZEIGER schreibt am 30.05.17

"Zeugt von wenig Anstand" Zum sang- und klanglosen Rückzug des Stadtteilmanagements.

Steuergelder verbrannt? Vossen und seine Mitarbeiterin Lena Eberl waren für eine Stellungnahme zum Rückzug nicht zu erreichen. Jürgen Kirner ( Ex Vorstand ) Für mich sieht das aus wie das systematische Verbrennen von Steuergeldern.“ ZUM ARTIKEL

Der Wochenanzeiger fragt am 28.11.2016 berechtigter Weise " STIMMT DAS KONZEPT ?"

Als im Jahr 2008 der Startschuss für die Verkehrsberuhigung des Pasinger Zentrums fiel, erhofften sich Lokalpolitiker und Bürger vom Umbau eine hohe Aufenthaltsqualität in und um die Bäcker- und Gleichmannstraße mit florierendem Einzelhandel und einem lebendigen Pasinger Stadtkern und hatten damit einen weiten Weg vor sich ... Mehr HIER ( Foto li. Wochenanzeiger)

Und eine Woche zuvor auf dem Titelblatt " RÜFFEL FÜR STADTTEILMANAGER" Steriles Geschäftshaus oder pulsierendes Leben am Pasinger Marienplatz?  Für die BA-Mitglieder in der Sondersitzung war dies bei weitem nicht ausreichend. Sie empfanden die sechs Jahre Stadtteilmanagement völlig unzureichend, initiativlos und stellenweise sogar kontraproduktiv. Alle wichtigen Initiativen, wie der Gesundheitstag oder Aktionen zum Einkaufen, seien nicht im Stadtteilmanagement entstanden. „Wir hatten vorher einen extrem aktiven Einzelhandel“, meinte die stellvertretende BA-Vorsitzende Maria Osterhuber-Völkl. Es ist sehr bedauerlich, dass davon nichts mehr zu spüren ist.“ Mehr HIER

Am 24.01.2016 schreibt der Wochenanzeiger ....Nun könne man sich gemeinsam an die dringenden Fragen in Pasing machen, so auch BA-Vorsitzender Romanus Scholz: Trading-Down in Pasing verhindern, Spielhallen raus, Marienplatz und Gleichmannstraße beleben, Leerstände abwenden und vieles andere mehr. „Wir freuen uns, wenn wir nach Kräften in den kommenden Jahren zusammenarbeiten werden und viel Positives spürbar wird.“ (im übrigen Trading-Down ist die schönere Umschreibung für Stadtteilverödung ) Mehr HIER ( Foto li. Privat )

Süddeutsche 23.12.2016 "AUS und vorbei"

"Räumungsverkauf" Plakate mit dieser Aufschrift hat man in den vergangenen Jahren in den Strassen des Pasinger Zentrums oft gesehen. Alteingessesene Geschäfte sind verschwunden. Anfang der Zehnerjahre sah sich Kaufring dann mit einer besonderen Herausforderung konfrontiert, als bekannt wurde, dass sich eine Shopping Mall von der Dimension der Pasing Arcaden in unmittelbarer Nachbarschaft ansiedeln würde. ..... Mehr HIER

Süddeutsche 22.03.2017  "Im Leerlauf"

...Das Gefühl, auf der Stelle zu treten, schafft im Stadtbezirk einiges an Frust.

Pasinger Marienplatz, hier kam die Frage auf, ob vom geplanten Hotel dort wirklich jene viel postulierte "Magnetwirkung" ausgehen wird und ob es die Verödung der Zentrumsstraßen beziehungsweise des Marienplatzes aufhalten kann. Mehr HIER


Foto Max Winter
Foto Max Winter

Zitat Süddeutsche 2013 :

Im Zentrum von Pasing, findet ein beispielloser Umbruch statt, jedoch nicht auf freiem Feld. München wandelt sich deutlich in Pasing - innerhalb bestehender Strukturen. Städtebauliche Verbesserungen und Neubauten gibt es in anderen Traditionsvierteln auch, aber nirgends sind die Eingriffe in das Vorhandene so massiv wie in Pasing. Dieser Bezirk erhält weit mehr als eine Schönheitskur, er wird vollständig rundumerneuert. ZITAT ENDE. ( Foto Links Max Winter hat die "Pappschachtel"18 Jahre als Confetti erfolgreich geführt und wurde damit sogar 2 facher Gastro-Avardgewinner ). Zum Artikel

Pasinger Marienplatz vorm Umbau 2013
Pasinger Marienplatz vorm Umbau 2013

Meine ganz persönliche Meinung & die vieler Pasinger/innen.

Wir brauchen kein Luxus Hotel am Platz und Shopping gibt’s genug (gleich 2-mal als Center).  Mein persönlicher Vorschlag: Vorerst Baustopp, dann grüner Rasen, schöne Hecken, Holzbänke & noch paar mehr schattenspendende Bäume (schöne Kastanien u.a.) hinpflanzen & fertig ist unser neuer " PASINGER MARIENPARK". Das Confetti Traditionshaus (einst städtisches Café Pappschachtel erbaut 1922) herrichten, denn entkernt ist es ja bereits ordnungsgemäß. Danach schnellst möglich wieder eröffnen, schönen gemütlichen Biergarten seitlich dran & davor als Wiedergutmachung für die "Vernichtung" unseres Landsberger Hof-Biergarten 2008 & Pronto. (Foto links Mapio.net)

 

Foto Westermann/TZ
Foto Westermann/TZ

AUFSTAND IN PASING ( Titelblatt der TZ vom 04.04.2016 )

Für viele Pasinger war das Jahr 2009 das Ende ihres geliebten Stadtteils. Es war das Jahr, als das Zentrum zu einer jahrelangen Großbaustelle wurde. Für viele Geschäftsleute war diese Zeit existenzbedrohend, ihre Umsätze rutschten ins Bodenlose. Deshalb sagen jetzt rund 20 Pasinger Geschäftsinhaber der Stadt München den Kampf an. „Wir bereiten eine Klage wegen Schadensersatz vor“, bestätigt Rechtsanwalt Michael E. Duvernoy. Mehr HIER

Foto: Süddeutsche
Foto: Süddeutsche

DIE SÜDDEUTSCHE April 2016 Pasinger Einzelhändler fordern Schadenersatz - wegen Bauarbeiten ! Durch die Umbauarbeiten im Zentrum Pasings sehen sich viele Einzelhändler finanziell geschädigt. Sie wollen Schadenersatz von der Stadt. OB Reiter weist allerdings jede Verantwortung zurück.Vor einer Klage will Anwalt Duvernoy versuchen, den Schaden der Geschäftsleute auf die Tagesordnung des Stadtrats zu bringen. "Wenn das nicht hilft, werden wir Klage gegen die Stadt erheben", so der Anwalt: "Es gibt durchaus Aussichten auf Erfolg MEHR

Foto / Facebook
Foto / Facebook

SÜDDEUTSCHE Sommer 2015 " Pasing nicht verordet"

Was haben sich die Stadtteilpolitiker vorgestellt? Kurz gesagt: Kunst als Heilmittel für den Flurschaden, der in den vergangenen Jahren im Pasinger Zentrum angerichtet wurde. Durch... die Ansiedlung des Einkaufsgiganten Pasing Arcaden ist dort Vieles aus dem Gleichgewicht gerutscht. Eine Shopping Mall mit ein bisschen Pasing dahinter, wie es ein längst wieder weiter gezogener Stadtteilmanager mal formulierte. "Vae homini per quem scandalum venit", fährt Jesus im Matthäus-Evangelium fort: "Doch weh dem Menschen, durch welchen Ärgernis kommt!" Die Stadtteilpolitiker haben den Schuldigen klar ausgemacht... Mehr HIER


Tz München 2012 " In zwei Jahren ist alles vorrüber" so klang es noch beim Bau der Arcaden aus dem Munde des längst "von Dannen" gezogenen Center Manager Christian Bitter ZITAT:

Die neuen Shopping-Paläste wie Hofgarten und Pasing Arcaden setzen neue Schwerpunkte im Stadtteil Pasing. Der rund 400 Meter entfernte Marienplatz, bisher das eigentliche Zentrum, droht zu veröden. Dort machen sich Billig-Läden breit. Das „Trading down“ macht Stadtteil-Manager Christian Bitter Sorgen: „Die Lagegüten haben sich deutlich verschoben.“ Um den Bahnhof herum glänzt alles neu, in den Straßen südlich davon tun sich die Ladenbesitzer zunehmend schwer.

Diese Zeit gehe vorüber, meint Christian Bitter. Denn die Arcaden und die anderen Neubauprojekte ziehen Kundschaft aus dem Umland an, die bislang eher in die Innenstadt strömte. Und diese Leute werden später einmal auch über den „Pasinger Rundlauf“ (Bahnhof – Gleichmannstraße – Marienplatz – Landsberger Straße – Bäckerstraße) flanieren, wenn die Baumaschinen abgezogen sind. Das dauert noch zwei Jahre. ZITAT ENDE. Im übrigen selbige Statements gibt es auch aus dem hause der SPD Pasing u.a. von Christian Müller ( Stadtrat und Vorsitzender Bezirksausschuss 21 ). Er sah im Interwiew gegenüber dem Werbespiegel 2011 auch keinen Grund zur Sorge. ZITAT: „Wir sind der mfi dankbar für den Bau der Arcaden. Denn so findet Einkaufen und Leben dort statt, wo die Leute wohnen“, bekräftigte er in seiner Rede zur Eröffnung. „Somit kommen die Leute ins Zentrum von Pasing, anstatt dass unser Zentrum verödet und die Leute auf die grüne Wiese vor der Stadt einkaufen. ZITAT ENDE. Mein Fazit: PUSTEKUCHEN, es kam viel schlimmer als gedacht. Zum TZ Artikel aus 2012 HIER


Foto.Werbespiegel
Foto.Werbespiegel

BAYERNKURIER 2013 Unser heutiger Vizebürgermeister Josef Schmid (CSU) gegenüber dem Bayernkurier 2013 mahnte die Verantwortlichen mehr als eindeutig.

Bei der Umsetzung der Tramverlegung durch die Flanier & Einkaufsmeilen Gleichmann & Bäckerstraße drohe die totale Verödung des belebten wenn auch in die Jahre gekommenen Pasinger Zentrum. Rechts im Foto vor Baustellenbeginn. Hier fanden die beliebten Weinfeste oder Karnevalsumzüge statt. Heute trist und traurig.

 

ZITAT: Denn die rot-grüne Stadtratsmehrheit macht in Pasing zahlreiche Fehler. Die unsägliche Verlängerung der Trambahnlinie 19 durch die Gleichmannstraße führt zu einer Verödung des Pasinger Zentrums auch zum Nachteil der ortsansässigen Geschäfte, weil die wichtige Geh-Achse zwischen dem Bahnhof und dem Marienplatz nunmehr gefahren wird. Es tritt genau das ein, was wir immer befürchtet haben und weswegen wir auch gegen die Tram-Verlängerung gestimmt hatten. Auch dass die Stadt zuerst den Bahnhofsbereich entwickelt hat und erst nach dessen Fertigstellung das Pasinger Zentrum stärkt, haben wir immer für einen Fehler gehalten, denn der Baustellen-Wirrwarr führt zu einem Notstand der Pasinger Geschäfte. Schlicht, weil aufgrund der Baustellen die Menschen nicht mehr zu den Läden kommen und damit viel Geschäft „flöten“ geht. Oder die Parkplatzsituation – viele Parkplätze sind aufgrund der Straßenbahnverlängerung entfallen, am Bahnhofsplatz war ein ewiger Zankapfel die Situierung des Taxistands, und gerade dort fehlen Kurzzeitparkplätze, damit kranke Menschen zum Ärztezentrum gebracht und abgeholt werden können, wenn die Zufahrt nicht von vorne herein verboten ist. Die Pasingerinnen und Pasinger sind genervt vom Lärm und Schmutz der zahlreichen Baustellen, die Gewerbetreibenden haben Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent hinzunehmen. Deswegen hat unser Landtagsabgeordneter Dr. Otmar Bernhard auch den Münchner OB angeschrieben und ihn zur Prüfung einer Entschädigung aufgefordert, was wir im Stadtrat mit einem Antrag flankiert haben. ZITAT ENDE.

 

Foto: Werbeanzeiger 2013
Foto: Werbeanzeiger 2013

Wochenanzeiger 2013 " Das ist Wüllkür ohnegleichen"

Pasinger Einzelhändler protestieren gegen Verkehrsregelung im Pasinger Zentrum.Notstand für Pasinger Geschäfte

 

Den aufgebrachten Einzelhändlern kann er deswegen auch keine befriedigende Antwort geben. „Hier ist und bleibt jedes Geschäft erschlossen. Doch kann man sicher nicht zu jedem Geschäft mit dem Auto fahren, das ist auch weder nötig noch sinnvoll.“ Nach seiner Erkenntnis hätten alle eingerichteten Baustellen ihren Sinn. ZUM ARTIKEL


Foto: Alwin Hierl/Pasing 2016
Foto: Alwin Hierl/Pasing 2016

2010 sagte Johannes Krick ZITAT: „Wir müssen Pasing vor allem gleichmäßig entwickeln.“ Bulwien-Planer Johannes Krick lobte Pasing als Handels- und Geschäftsstadt: „Im Prinzip haben wir hier alles da. Die Versorgung ist gut.“ Wenn die großen Center aufmachen würden, sei dann zwar viel vom Kuchen schon weg. „Ich sehe aber viele Möglichkeiten für den Pasinger Einzelhandel.“ Das würden sie fördern, um Pasing dauerhaft aufzuwerten. Und Brandt ergänzte: „Wir wollen erreichen, dass einem einfach das Herz aufgehen muss, wenn man nach Pasing kommt.“ ZITAT ENDE.  Dem Schlusssatz "...mit dem Herz aufgehen" kann ich mich & die Mehrheit (nach meinen persönlichen Gesprächen der letzten 3 Jahre am Platz) auch der Pasinger/innen nur von Herzen anschließen. Jens Krumpholz  


DAS MUSSTEN DIE ANWOHNER, GEWERBETREIBENDE & BESUCHER JAHRE ERDULDEN & ÜBER SICH ERGEHEN LASSEN ! EIN ENDE NICHT IN SICHT !!! ( Fotos Privat & Facebook  "Du kommst aus Pasing wenn..." MEHR Bilder von Manuela Merl.)

BRENNPUNKT PASING ( Artikel vom 20.01.2017 ) über 60 Presseartikel gab es bereits aller Münchner Tageszeitungen, eine Zahl die eine eindeutige Sprache spricht FEHLPLANUNG PER EXELENCE