Die Pasing Lüge

Foto: Pasinger Kulturverein
Foto: Pasinger Kulturverein

Die Staddteilplaner und die zuständigen Stadtteilpolitiker allen voran die Rot/Grüne Stadtspitze im Rathaus München Innenstadt, argumentierten vor der Totalsanierung des Zentrum gern mit dem Argument, das die Versorgung und der s.g. "Trade Down Effekt "ein Hauptgrund für den Umbau sei. Das kann mit zahlreichen Studien, Umfragen, Artikeln und Fotodokumentationen wie auch HIER eindeutig widerlegt werden.

Wie in Pasing gefeiert wurde ohne "Shopping Center Ausweichstation" dem sogenannten Paseo und ohne TRAM 19 welche sich nun durch die Gleichmann -und Bäckerstrasse quälen zeigen die beeindruckenden Fotos. Selbst Studien belägen was anderes !


Pasinger Bahnhof vor dem Umbau (Foto 2008 ) mit der Uhr im Volksmund liebevoll Pasinger Big Ben genannt.
Pasinger Bahnhof vor dem Umbau (Foto 2008 ) mit der Uhr im Volksmund liebevoll Pasinger Big Ben genannt.

Vor dem Umbau Pasing waren die Gleichmannstrasse & die Bäckerstrasse DIE Einkaufs -und Flaniermeilen im einstigen Zentrum Pasings. Hier fanden jedes Jahr die beliebten Weinfeste oder das bunte Treiben der narrischen Zeit statt. Ob Musikbühnen, Bratwurscht & Schaschlikstände, Tanzmöglichkeiten sowie alles was vorallem Kinderherzen höher schlagen ließ, zog Jung und Alt über die Grenzen Pasings vor noch 6 Jahren an. Mit der Verschwenkung der Straßenbahnliene TRAM19 & der Ansiedlung des Shopping Giganten im Doppelpack in den Jahren 2011/12, verschwanden diese Strassenbelebungen leider und verlagerten sich in das heute in den Medien bereits zitierte " Neue Pasing" oder auch "Pasing Central" genannte Areal. Heute im Jahr 2018   stehen beide Strassen kurz vor dem Verödungs-Kollaps & gefeiert wird da seit 2012 nichts mehr.

Impressionen aus den Jahren 2003 bis 2011

Fotoquellen: Wochenanzeiger, Max Winter, DJK München Pasing e.V. Peter Pinter (Privat) Pasinger Kulturverein &  der Süddeutschen


So wurde Pasing 2008 bewertet im Aufttag der Stadt München.

Landsberger-Hof Geschichte seit 2009
Landsberger-Hof Geschichte seit 2009

Ob Kaufkraft, Umsatz, Gewinn. München ist Spitze.

Erstmals gibt es einen detailierten Überblick über die Geschäftswelt im gesamten Stadtgebiet. Die Studie wurde 2008 von der Stadt München in Auftrag gegeben. Hier schnitt der Stadtteil Pasing mit der Benotung von 124,9 überdurchnschnittlich gegenüber der meisten Staddteile wie Schwábing West, Neuhausen-Nymphenburg oder der Isarvorstadt ab.

Ein Beweismittel mehr, welches die fragwürdigen Behauptungen einiger Stadtteilplaner & Beführworter mehr als in Frage stellt, das Pasings Einkaufswelt am Boden lag und kurz vor dem sg. "Trade Down Kollaps" stand.

Selbst der renomierte Prof. Dr. Elmar Kulke von der Humbold Uni Berlin schrieb einst ZITAT: Ausgangssituation 2008 Das Pasinger Zentrum ist geprägt durch den Einzelhandel. Die ansässigen Einzelhandelsbetriebe tragen erheblich zur Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich des Zentrums bei. Der ein wesentlicher Angebotsschwerpunkt, sozusagen das Rückgrat der Versorgungsstrukturen ist. Zitat Ende.

Auf die ernst zunehmenden Befürchtungen & Ängste der Einzelhändler im Jahre 2007 wurde weder tatsächlich richtig und vorallem aufrichtig eingegangen, sondern Sie wurden aus meiner heutigen Sicht klein & nichtig geredet & man versprach Ihnen stattdessen eine Belebung, eine Urbanität eine Bereicherung...bla bla bla. ZITAT Wochenanzeiger 2007 " Sorgen machten sich die Einwohner auch darum, ob und wie die Einkaufsstadt Pasing mit ihren zahlreichen Einzelhandelsgeschäften erhalten werden kann". 

Selbst 2008 war der einstimmige Tenor aller am "Runden Tisch" beteiligten Einzelhändler" klar und eindeutig. Gegenüber dem damaligen Oberbürgermeister Ude & Stadträtin Sabathil war die Meinung: ZITAT "In Verbindung mit dem Verkehrskonzept Pasing sowie dem Bebauungsplan Nr. 1922a haben die Pasinger Einzelhändler eine vorwiegend ablehnende Haltung, die u.a. bei der Jahresversammlung der Einkaufsstadt Pasing vom 11.03. 2008 zum Ausdruck kam".

LMU Studie im Auftrag der Stadt München ( vor dem Umbau )

Confetti Geschichte seit 2015/16
Confetti Geschichte seit 2015/16

Pasing: Note 2,54 Ausgewertet hat die Studie der Lehrstuhl für Humangeographie und Geoinformatik an der Uni Augsburg. Die Studenten haben ihre Ergebnisse dann auch in den einzelnen Vierteln bei Recherchen und Umfragen in der Praxis überprüft. Bei der Studie bewegten sich die Umfrageergebnisse durchgehend im Mittelfeld, Gesamtnote 2,54. Gut schnitt die Gegend bei den Einkaufsmöglichkeiten ab. "Für die Pasinger nimmt Brauchtum und Tradition nach wie vor einen hohen Stellenwert ein. Andererseits zeigen die vielen Baustellen: Hier passiert was". Die Folgen konnte man wenn man ähnliche Bauvorhaben in anderen Städten verantwortungsvoll analysierte, dass solche in die Infrastruktur eines sehr gut funftionierenden Versorgungszentrums zum Untergang dessen führt.

Konditorei Glas  Geschichte seit 2016
Konditorei Glas Geschichte seit 2016

Der kleinstädtische Charakter geht verloren.

Warum Pasing bei der TOP Verkansanbindung nur auf dem vorletzten Platz landete? Die nicht intelligent & verantwortungsvoll durchgeführten Dauerbaustellen schreckten die besuchende Kundenklientel ab, zum Nachteil derer die auch exorbitante Umsatzverluste erleiden mussten sowie in Folge Konkurs gingen, für immer schlossen oder von Dannen zogen !! ZITAT "Beim Punkt Verkehrsanbindung landet der Stadtbezirk nur auf dem vorletzten Platz. Das ist erstaunlich, denn Pasing-Obermenzing ist mit Zug, S-Bahn, Tram- und Bus gut angebunden. Anscheinend spielen in die Antworten der Befragten die vielen Baustellen im Zentrum eine Rolle. Betroffen sind vor allem auch selbst Besucher die mit dem ÖVPN kommenden, da Sie wenn Sie den weiteren Weg zu Fuß nehmen einer undurchsichtigen Baustellenbeschilderung & Wegführung hilflos gegenüber standen. Studien-Umfrage. zum nachlesen HIER


Bullwien-Studie Textpassage aus dem Jahr 2003

Der Pasinger Marienplatz vor dem Umbau, identitätsstiftend mit Mariensäule am richtigen Paltz ! Foto 2009
Der Pasinger Marienplatz vor dem Umbau, identitätsstiftend mit Mariensäule am richtigen Paltz ! Foto 2009

BARC Studie der geographischen Handelsforschung 2008

ZITAT: "Der Stadtbezirk Pasing-Obermenzing liegt am westlichen Rand Münchens und hat heute rund 40.000 Einwohner und 21.000 Arbeitsplätze. Pasing war bei der Eingemeindung 1938 die drittgrößte Stadt Oberbayerns. Diese Sonderstellung Pasings trägt neben anderen zu einer eigenständigen Mentalität bei, die Pasing nur bedingt als Teil Münchens ansieht. Laut einer Studie des Instituts Bulwien können 284.000 Einwohner zum Einzugsgebiet gerechnet werden. Das Stadtteilzentrum ist ein wichtiger Einzelhandelsstandort im Münchener Westen. Der Einkaufsbereich liegt zwischen dem Bahnhof und dem (wie in München) Marienplatz genannten Ortsmittelpunkt, in der Gleichmann-, Bäcker- und Landsberger Straße." Fazit: Dass wurde verantwortungslos & ohne Weitsicht gnadenlos vernichtet.

Spiegelstrasse 2009
Spiegelstrasse 2009

ZITAT: Das Stadtteilzentrum ist geprägt durch seine Multifunktionalität und die gesunde Mischung aus Handel, Dienstleistung, Gewerbe und Gastronomie. Die derzeitigen Strukturen des Zentrums sind als stabil und zukunftsfähig zu bewerten. Das Stadtteilzentrum Pasing ist ein traditioneller Einzelhandelsstandort mit gewachsenen Angebotsstrukturen. Er nimmt eine wichtige Versorgungsfunktion wahr. Das Pasinger Zentrum ist geprägt durch den Einzelhandel. Die ansässigen Einzelhandelsbetriebe tragen erheblich zur Versorgung der Bevölkerung im Einzugsbereich des Zentrums bei. Die Nahversorgungsfunktion des Pasinger Zentrums kann damit als vielfältig, umfassend und funktionsfähig eingestuft werden. 


So beschrieb noch 2011 die Süddeutsche das Zentrum Pasing.

Die Stadt in der Stadt

Gute Einkaufsmöglichkeiten, viel Kultur und ein eigener Marienplatz: Pasing ist eines der eigenständigsten Viertel Münchens. 

Zu lange war Pasing eigenständig, um sich von den Münchnern sagen zu lassen, wo es langgeht. Bis zur Eingemeindung war das Viertel im Münchner Westen die fünftgrößte Stadt Oberbayerns. Und das merkt man heute noch - beispielsweise in der Gleichmannstraße. Einkaufen kann man hier fast genauso gut wie in der Innenstadt.

Zum kompletten Artikel


Sehr geehrter Herr Schmid, Sie sollten leider Recht behalten.

STATEMENT VOR TRAM 19 VERSCHWENKUNG GEGENÜBER DEM BAYERN KURIER

Bei der Umsetzung der Tramverlegung durch die Flanier & Einkaufsmeilen Gleichmann & Bäckerstraße drohe die totale Verödung des belebten wenn auch in die Jahre gekommenen Pasinger Zentrum, hier fanden die beliebten Weinfeste oder Karnevalsumzüge statt. Heute trist und traurig.  

ZITAT Josef Schmid ( Vizebürgermeister CSU): Denn die rot-grüne Stadtratsmehrheit macht in Pasing zahlreiche Fehler. Die unsägliche Verlängerung der Trambahnlinie 19 durch die Gleichmannstraße führt zu einer Verödung des Pasinger Zentrums auch zum Nachteil der ortsansässigen Geschäfte, weil die wichtige Geh-Achse zwischen dem Bahnhof und dem Marienplatz nunmehr gefahren wird. Es tritt genau das ein, was wir immer befürchtet haben und weswegen wir auch gegen die Tram-Verlängerung gestimmt hatten. Auch dass die Stadt zuerst den Bahnhofsbereich entwickelt hat und erst nach dessen Fertigstellung das Pasinger Zentrum stärkt, haben wir immer für einen Fehler gehalten, denn der Baustellen-Wirrwarr führt zu einem Notstand der Pasinger Geschäfte. Schlicht, weil auf Grund der Baustellen die Menschen nicht mehr zu den Läden kommen und damit viel Geschäft „flöten“ gehen. Oder die Parkplatzsituation – viele Parkplätze sind aufgrund der Straßenbahnverlängerung entfallen, am Bahnhofsplatz war ein ewiger Zankapfel die Situierung des Taxistands, und gerade dort fehlen Kurzzeitparkplätze, damit kranke Menschen zum Ärztezentrum gebracht und abgeholt werden können, wenn die Zufahrt nicht von vorne herein verboten ist. Die Pasingerinnen und Pasinger sind genervt vom Lärm und Schmutz der zahlreichen Baustellen, die Gewerbetreibenden haben Umsatzeinbußen von bis zu 40 Prozent hinzunehmen. Deswegen hat unser Landtagsabgeordneter Dr. Otmar Bernhard auch den Münchner OB angeschrieben und ihn zur Prüfung einer Entschädigung aufgefordert, was wir im Stadtrat mit einem Antrag flankiert haben. ZITAT ENDE.

 

WER NOCH MEHR BEWEISFOTOS SEHEN MÖCHTE HIER EIN GOOGLE STREET VIEW INS JAHR 2008

DIE KOMPLETTEN UMBAUKOSTEN DER TOTAL-SANIERUNG HIER IM ARTIKEL Artikel "Zahlen & Fakten"

Hauptsache 400.000 EURO STEUERGELDER FÜR DEN ARCADE BRUNNEN WURDEN GROSSZÜGIG "GESPENDET".


Alle Studien sind kostenfrei erhältlich, einfach Mail via Kontaktformular senden.

Jens Krumpholz ( Redaktion)