Segen oder Fluch ? Das Gezerre um Münchens Traditionsmärkte.

Foto: vs.de
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DER  ELISABETHPLATZ

Benannt wurde der Markt sowie die gleichnamige Straße im Herzen Schwabings im Jahre 1898, nach der Kaiserin Elisabeth von Österreich auch bekannt unter Kaiserin Sisi. Der Markt am Elisabethplatz wurde 1905 gegründet. 

Seine Ursprünge gehen sogar zurück bis ins Jahr 1880.  Auf Grund städtebaulicher Maßnahmen, ja die gab es auch damals schon wurde der einstige Markt am Mafeianger an den Elisabethplatz verlegt. Somit blickt der Markt tatsächlich auf eine  136 jähre Geschichte & Tradition zurück. 



Die Schwabinger lieben Ihren Markt !

Die traditionellen Stände laden zum Verweilen & schlendern bei jeden Wetter ein. Die Schwabinger lieben Ihren Markt welcher auch Besucher aus allen Stadtteilen Münchens seit über 100 Jahren in Ihren Bann zieht. Und so soll  es auch bleiben. 

Das riesige Angebot an frischen Obst & Gemüse sowie allen kulinarischen Köstlichkeiten wissen zahlreiche Prominente Münchens zu schätzen, genauso wie die freundlichen und  Ihnen lieb gewonnenen Marktbetreiber/innen.

Genau wie auf allen Märkten Münchens, dem berühmten Viktualienmarkt der "kleinen Schwester" dem Pasinger Viktualienmarkt oder dem Markt am Wienerplatz, verweilen Anwohner und Gäste seit Jahrzehnten auf den urbanen Plätzen.



Der Abend (27.10.16)

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Gefolgt auf dieser Einladung (li.) &  den Kurzinfos hin, habe ich mich am 27.Oktober 2016 in die Seidl Villa am Nikolaiplatz begeben.

Obwohl ich Pasinger bin, hat mich das allerdings auch brennend interessiert, wie die Bürger sich für den traditionellen Erhalt Ihres Marktes einsetzen und über den Tellerrand hinaus schauen hat noch nie geschadet. Zwischen 60-70 Schwabinger sind der Einladung der Initiative PRO ELISABETHMARKT  GEGEN DEN ABRISS gefolgt. In einer nach meiner Empfindung nach sehr angenehmen & sachlichen Diskussion, konnten die Bürger den Vertretern der Initiative Ihre Fragen stellen und erhielten auch klare Antworten & Statements.


Prominente Unterstützung

Foto: Pasing-Online.de / Aktueller Tz Artikel bitte Foto klicken.
Foto: Pasing-Online.de / Aktueller Tz Artikel bitte Foto klicken.

Der  mehrfache Kabarett & Kunstpreisträger Helmut Schleich (Mitte), bekannt auch durch seine beliebte TV Sendung  "Schleich Fernsehen "oder seinem zum Thema mehr als passenden Solo Programm "Nicht mit mir" gibt den verzweifelten Anwohnern & Händlern eine gewichtige Stimme im Sinne eines  öffentlichen Sprachrohr und wird die Schwabinger tatkräftig unterstützen (Tz).  Auf politischer Ebene

erhält die  Initiative von Dr. Wolfgang Stefinger (Re.) Unterstützung, Stefinger (CSU)  ist  Mitglied des Deutschen Bundestages, weitere Mitstreiter sind Sybille Anger ( 2.v.L.), Hubertus von Medinger (2.v.R.) Initiator und Elke Fett (Li.) Vorsitzende der Interessengemeinschaft am Viktualienmarkt.  Insgesamt gibt es bereits 19.000 Unterstützer (auch Pasinger) welche in Form einer Online Petition unterzeichnet haben, darunter zahlreiche Prominente & Lokalpolitiker.


Aktuelle TV Sendung von München TV

Veröffentlicht am 10.02.2017

Seit mehreren Monaten brennt in München

ein Streit um den Abriss historischer Märkte.

 

Die Bürgerinitiative „Pro Elisabethmarkt“ hat

heute über 23.000 Unterschriften im Rathaus eingereicht.

YOUTUBE



FAZIT

WIR Pasinger werden ganz genau hinschauen, wie die Stadt München & deren Verantwortliche im Sinne von Tradition & Identität mit dem traditionellen Markt umgehen werden, wie auch  mit den liebenswerten und unverzichtbaren Menschen am Platz !

Denn 2017 steht genau das unserem geliebten Pasinger Viktualienmarkt und deren Anwohnern & Marktbetreibern auch bevor ! HIER ein Artikel der Frankfurter Allgemeine vom Dezember 2015. Eine Interessen-Vereinigung aller Märkte war auch EIN Thema neben vielen anderen des Abends. Meine persönliche Unterstützung habe ich bereits allen Anwesenden zugesichert. Weitere Informationen, Presseartikel & Vorgehensweisen immer aktuell auf unserer Seite sowie auf www.pro-elisabethmarkt.de /  Jens Krumpholz ( Pasinger Onlinekurier ).  



Neuigkeit zur Petition ( 31. Okt. 2016 — Der Abend war ein voller Erfolg! )

BA irritiert - Kampf für Elisabethmarkt: Harte Kritik an Helmut Schleich (Merkur 31.10.16 )

München zerstört sich selbst - Beitrag von Dr.Wolfgang Stefinger ( Focus Online 04.11.16)

                        Bayerisches Fernsehen - Rundschau vom 22.11.2016 ( Change.Org 26.11.2016 )

                        CSU-Abgeordneter gründet Verein"Freunde des Viktualienmarkts" für den Schutz der Standl"

                        Die Angst vor einem nein aus Brüssel ( Süddeutsche 23.03.2017)

 

Dazu mein Kommentar ( BA irritiert)

DER ARME BEZIRKSAUSSCHUSS (BA) IST IRRITIERT :( NA UND, DIE MENSCHEN UM DEN PLATZ & EINIGE MARKTBETREIBER AUCH !
Ich habe den Artikel aus dem Merkur vom 04.November gelesen Überschrift: "BA Irritiert". Kampf für den Elisabethmarkt-Harte Kritik an Helmut Schleich (Prominenter Münchner Kabarettist). Ich kann nur immer Vergleiche ziehen aus meinem Stadtviertel in Pasing, da ist und war der Bezirksausschuss auch immer wieder irritiert von berechtigten Kritiken, rund um die Sanierung des traditionellen Pasinger Marienplatz. Was es gab zurückliegend (vor dem Umbau) ? Große Versprechungen des BA21 und der Stadtregierung das dort ein urbaner Platz geschaffen würde und sündhaft teure Hochglanzprospekte mit visualisierten glücklich flanierenden Menschen auf dem Platz machten uns allen Hoffnung. PUSTEKUCHEN ! Resultat: die Händler & Gastronomen um den Platz wurden während der Baustellenphase ( ein Ende mal wieder nicht in Sicht ) durch Monate langen Lärm, Dreck & Verkehrschaos entweder vom Platz vertrieben, mussten schlicht aufgeben oder wurden in den Ruin getrieben. Exorbitante Umsatzeinbusen von 40 bis sogar 70% waren und sind z.T. immer noch die Folge ! Angemessene Entschädigungen FEHLANZEIGE ! Mein Tip: nicht einschüchtern lassen, weiter kämpfen, mit den Verantwortlichen RICHTIGE konstruktive Gespräche führen, alles immer öffentlich machen und den Platz in seiner ursprünglichen Tradition unbedingt erhalten. Zum Schluss haben auch die Menschen die um den Platz leben noch ein Wort mit zusprechen, den die müssen dort leben und nicht der BA oder die Damen & Herren aus dem Rathaus am Marienplatz. Ja auch in Pasing wurden viele Händler geblendet. Heute fordert ein Anwalt aus Weilheim für 18 meist eingesessene Händler die Ihnen gesetzlich zustehende Entschädigung über der sogenannten "Opfergrenze" & nach Paragraph 14 GG ein, dieser schützt im übrigen das Eigentum auch wenn Sie als Gewerbetreibender "nur" ein Objekt angemietet haben ! ! (Die Tz München, Hallo München & Süddeutsche berichteten im April 2016) Aktuelles vom "Platz des Grauens HIER oder auf der Facebook Seite "Standortgeschädigte Pasing"
Jens Krumpholz (04.11.2016)
Aktueller TV Beitrag
Aktueller TV Beitrag

Initiative PRO-Elisabethmarkt

11. Dez. 2016 — Liebe Unterstützer/-innen des Elisabethmarktes,
Am 08.12.2016 berichtete die SZ über eine Anfrage im Bezirksausschuß Schwabing West zum Thema "Abriss des Elisabethmarktes" unter dem Titel "ungewöhnlich scharf". Der Bezirksausschuss bezeichnet diese Anfrage als "Frechheit" und lehnt sie einstimmig ab!
Urteilen Sie selbst! Empfinden Sie diese Anfrage auch als "Frechheit"? HIER ZUM SCHREIBEN AUF CHANGE.ORG
Der Artikel der Süddeutschen " Ungewöhnlich scharf" HIER

MEINE GANZ PERSÖNLICHE MEINUNG !

Zuerst werden die Schwabinger Bürger und Marktbetreiber aufgescheucht Hoch 5 mit der Umgestaltung Ihres traditionellen Platz &  und wenn die berechtigten Fragen gestellt werden, wie von der Initiative Pro Elisabethmarkt an die Verantwortlichen fühlen die sich nun auch aufgescheucht, irritiert & aktuell "ungewöhnlich scharf" angegriffen ! Na ja wundern sollte es die Damen & Herren beim BA & im Rathaus nicht, den ein altes Sprichwort sagt ja bekannter Weise "  Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus".  Die Herrschaften im BA behandeln ja Ihren Antrag den Sie einfach nur offenlegen sollen, wie ein Dokument des UN Sicherheitsrat oder der Stasiakte von Herrn Gregor Gysi. Für mich liegt bei dieser Vorgehensweise eines ganz klar auf der Hand, mit demokratischer & bürgernaher Lokalpolitik hat das NICHT'S mehr zu tun!  oder anders ausgedrückt DAS STINKT ZUM HIMMEL ! Mein Tip:  Nicht weiter kleckern sondern klotzen, den Antrag offenlegen, guten Konsens finden und endlich mal das umsetzten was die Menschen am Markt wollen und nicht mit irrwitzigen und unsinnigen EU Richtlinien herum argumentieren. Jens Krumpholz ( Redaktion ).